scotland in poems

scotland in poems

Der diesjährige Länderschwerpunkt Schottland wird heute eröffnet. Anlässlich dessen, widmen wir uns einigen typisch schottischen Themen. Whisky - teilweise rau und torfig wie die Highlands. Oder Haggis, das etwas gewöhnungsbedürftige Nationalgericht, dass aber trotzdem ein warmes, wohliges Gefühl hinterlässt. Robert Burns, einer der bedeutendsten schottischen Dichter schrieb in seinem Gedicht „Adress to a Haggis“ von 1786 dazu:

„Fair fa’ your honest, sonsie face,
Great Chieftain o’ the Puddin-race!
Aboon them a’ ye tak your place,
Painch, tripe, or thaim:
Weel are ye wordy of a grace
As lang’s my arm.“

Die Sprache ist vielleicht selbst für Menschen, die dem Englischen mächtig sind, recht schwer verständlich, aber Robert Burns‘ Liebe zu Haggis lässt sich bestimmt bereits aus dieser ersten Strophe herauslesen.
Denken wir nun weiter an Schottland, dann fallen uns imposante, hügelige und bergige Landschaften ein. Vielleicht der Ben Nevis – der höchste Berg Schottlands – wie er im leichten Nieselregen aus der Ferne zu beobachten ist. Im berühmten „Auld Lang Syne“ setzt sich Burns auch mit der Natur auseinander:

We twa hae run about the braes,
and pou’d the gowans fine
But we’ve wander’d mony a weary fit,
sin’ auld lang syne.
We twa hae paidl’d in the burn,
frae morning sun till dine
But seas between us braid hae roar’d,
sin’ auld lang syne.

Grob zusammengefasst, laufen zwei Personen in diesen Strophen über die Hügel der Highlands und Paddeln durch Flüsse. Ein Setting, in das man sich sehr gut hineinversetzen kann, wenn man gedanklich gerade in Schottland ist.
Wenn dieser kurze Einblick Lust auf mehr gemacht hat, dann können wir wärmstens die Filmabende zum Länderschwerpunkt Donnerstag 22:15 und Freitag um 20:00 empfehlen!

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