celluthèque

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Unsere Kurzfilm-Wechselausstellung

Entdeckt jeden Monat eine neue Auswahl an Kurzfilmen, die wir für euch unter wechselnden Mottos auswählen und kuratieren. Kostenlos und dauerhaft bis Ende des Monats verfügbar. Zum Ansehen des jeweiligen Films einfach auf das Bild klicken.

Mai 2021: Hard Work

"Ich mag Arbeit: sie fasziniert mich. Ich kann stundenlang sitzen und sie mir anschauen." Dem Zitat des britischen Autors Jerome K. Jerome schließen wir uns gerne an (auch wenn bei uns als Kurzfilmfestival die Stunden in kürzere Einheiten gegliedert sind). Diesen Monat präsentieren wir euch in der celluthèque Kurzfilme, die sich der Arbeitswelt widmen: mit den Mühen, den Freuden, den Demütigungen, der Poesie, den Trivialitäten, dem Sensationellen und nicht zuletzt dem menschlichen Aspekt der Arbeit beschäftigen sich die sieben Kurzfilme. Neben Dokumentationen findet ihr auch einen Spielfilm sowie zwei Klassiker des Industriefilms.

The Clinic

USA
Regie: Elivia Shaw

Der Arzt Dr. Marc Lasher engagiert sich beim Programm Fresno Needle Exchange: Jeden Samstag arbeitet er zusammen mit anderen Freiwilligen in einer mobilen Klinik (einem umgebauten Bus) und bietet Drogensüchtigen saubere Spritzen, ambulante Behandlungen und individuelle Beratungen an. "The Clinic" folgt dem Arzt und den Helfer*innen bei ihrer ehrenamtlichen Samstagarbeit.

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High Steel

Kanada
Regie: Don Owen

"High Steel" zeigt den anstrengenden und gefährlichen Lebensalltag von Arbeitsmigranten aus dem Kahnawake-Mohawk-Reservat in Québec, die in New York im Hochhausbau arbeiten und dort die Stahlrahmen von Wolkenkratzern errichten: schwindelerregende Blicke aus den luftigen Höhen Manhattans werden mit entspannten Momenten in der kanadischen Heimat kontrastiert.

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Sheepo

Großbritannien
Regie: Ian Robertson

Wenn der Ruf "Sheepo" erklingt, bedeutet es, dass der Schafscherer nur noch ein einziges Tier zum Scheren übrig hat. Der gleichnamige Film ist kein klassicher Dokumentarfilm, sondern wie ein rasanter Actionfilm inszeniert: ein audiovisueller Rausch, der den Wettbewerbs um das schnellste Scheren, von dem der Protagonist erzählt, sichtbar und fühlbar macht.

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Shake Hands With Danger

USA
Regie: Herk Harvey

Schmerzverzerrte Gesichter, Verstümmelungen, abgetrennte Hände, Explosionen, Tote... Nein, "Shake Hands with Danger" ist kein Kriegsfilm, sondern ein Lehrfilm über Arbeitssicherheit, den der Industriefilm-Routinier (und Horrorfilm-Visionär) Herk Harvey für die Caterpillar Company drehte – und ein Western über Gefahren und Überlebenstechniken an der "frontier" namens Baustelle.

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I Don't Make the Rules

USA
Regie: Law Chen

Stephen, ein ehemaliger Footballspieler, wagt nach einer Verletzung den Umstieg auf Juristerei. Doch bis zum begehrten Job in einer Anwaltskanzlei muss er sich durch mühselige Gelegenheitsjobs schlagen... "I Don’t Make the Rules" ist ein einfühlsames Drama über tägliche Demütigungen des Arbeitsalltags – und über moralische Dilemmas des Einzelnen in einem ausbeuterischen System.

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N.U.

Italien
Regie: Michelangelo Antonioni

N.U. steht für "nettezza urbana", also Straßenreinigung: der gleichnamige Dokumentarfilm portraitiert die Arbeit römischer Straßenkehrer. Der Blick des damals noch unbekannten Michelangelo Antonioni auf die unglamouröse Seite der italienischen Hauptstadt fällt sehr poetisch aus, und findet immer wieder Würde, Anmut und Menschlichkeit in dieser "niedrigen" Arbeit.

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Glas

Niederlande
Regie: Bert Haanstra

Im Auftrag der "Royal Leerdam"-Glasfabrik drehte Bert Haanstra 1958 einen halbstündigen Imagefilm – und montierte Teile des Materials im 10-Minüter "Glas" neu zusammen mit einem Jazz-Score des Pim Jacobs Quintet. Zu sehen ist ebenso poetischer wie witziger und detailverliebter Film. Der erste niederländische Gewinner eines Oscars gilt heute als Meisterwerk des Industriefilms.

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